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Informationen zur Energiekrise

Die weiterhin angespannte Lage an den Energiemärkten bewegt nach wie vor viele Weimarinnen und Weimarer. Besonders stehen dabei die Versorgungssicherheit im Winter, die Entwicklung der Energiepreise und die geplanten Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung im Fokus des Interesses.

Auf dieser Seite fassen wir für Sie Fragen und Antworten zu den wichtigsten Themen zusammen.

Haben Sie Fragen?

Unser Kundendienst berät Sie gern persönlich!

Aktuelle Versorgungslage

Stand: 16.11.2022

Aktuell gilt in Deutschland zur Gewährleistung einer sicheren Gasversorgung der Notfallplan Gas, welcher drei Eskalationsstufen beinhaltet. Ende März hatte die Bundesregierung bereits die erste Stufe (Frühwarnstufe) ausgerufen. Seit dem 23. Juni 2022 gilt die zweite Stufe im Notfallplan Gas – die sogenannte Alarmstufe.

Was bedeutet die Alarmstufe für Gaskunden?

Privathaushalte sind nicht direkt betroffen, denn im Notfallplan Gas sind bestimmte Verbrauchsgruppen besonders geschützt: Dazu gehören Haushalte, soziale Einrichtungen oder Krankenhäuser. 

Energiesparen ist das Gebot der Stunde

Auch wenn Privatkunden aktuell nicht direkt von der Alarmstufe betroffen sind, ist Energiesparen das Gebot der Stunde. Wer weniger Energie verbraucht, spart nicht nur Geld und schont die Umwelt, sondern trägt auch zur Versorgungssicherheit bei. Jede Kilowattstunde Strom, die eingespart wird, reduziert den Gaseinsatz für die Stromerzeugung. Und jeder Kubikmeter Erdgas, der in den wärmeren Monaten nicht verbrannt wird, kann für den nächsten Winter gespeichert werden. Wichtige Energiespartipps finden Sie bei den Experten des Stromspar-Checks Weimar.

 

Stand: 16.11.2022

Allgemeine Fragen

Die Versorgungssicherheit mit Gas ist aktuell gewährleistet. Es gibt derzeit keinen Mangel. Mit Ausrufung der Frühwarnstufe ist ein Krisenstab im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zusammengetreten, der aus den relevanten Bundes- und Landesbehörden und den Energieversorgern besteht und die Lage regelmäßig beobachtet.

Auch in Weimar ist die Versorgungssicherheit mit Gas aktuell gewährleistet. Für den Ernstfall treffen die Stadtwerke Weimar mit dem zuständigen Netzbetreiber momentan Vorbereitungen für konkrete Ablauf- und Maßnahmenpläne.

Zu den gesetzlich geschützten Kunden gehören alle Haushaltskunden, kleine und mittlere Unternehmen, deren Verbrauch über sogenannte standardisierte Lastprofile gemessen wird, aus dem Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen - sowie grundlegende soziale Dienste bzw. Einrichtungen.

Für Privatkunden

Mit der Ausrufung der Alarmstufe ändert sich erst einmal nichts für private Haushalte. Die Versorgungssicherheit ist weiter gewährleistet und es gibt aktuell keine Versorgungsengpässe.

Die Entwicklungen an den Strom- und Gasmärkten wirken sich allerdings auf die Weimarer Energiepreise aus und machen eine Anpassung bei den Strom- und Gastarifen der Stadtwerke Weimar ab 1. Januar 2023 erforderlich. Alle Informationen dazu erhalten Sie hier.

Ja, die Versorgung der Haushalte ist derzeit gesichert.

Nützliche Energiespartipps vom Stromspar-Check Weimar finden Sie unter https://steckys-spartipps.de/spartipps .

Für Geschäftskunden

Mit der Ausrufung der Arlarmstufe ändert sich erst einmal nichts für Unternehmen. Die Versorgungssicherheit ist weiter gewährleistet und es gibt aktuell keine Versorgungsengpässe. 

Die Entwicklungen an den Strom- und Gasmärkten wirken sich allerdings auf die Weimarer Energiepreise aus und machen eine Anpassung bei den Strom- und Gastarifen der Stadtwerke Weimar ab 1. Januar 2023 erforderlich. Alle Informationen dazu erhalten Sie hier.

Die Daten benötigt die Netzgesellschaft, um im Falle einer Krise schnellstmöglich die betroffenen Netzkunden informieren zu können. Der zuständige Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgung der geschützten Kunden i. S. d. § 53a EnWG weitestgehend sicherzustellen.

Fragen und Antworten zur Preisanpassung

Allgemeine Fragen

Der Hauptgrund für die neuen Preise bei Strom und Erdgas liegt bei den gestiegenen Beschaffungskosten. Beim Erdgas schlagen die Börsenpreise zu Buche, die bereits in 2021 auf immer neue Rekordhöhen geklettert sind. Und weil in Deutschland immer noch viel Strom aus Erdgas erzeugt wird, waren hier ähnliche Preissprünge zu verzeichnen. Selbst der Wegfall der EEG-Umlage seit Juli 2022 konnte den kontinuierlichen Preisanstieg beim Strom nur leicht abdämpfen.

Neben anderen staatlichen Umlagen bei Strom wie auch bei Erdgas erhöhen sich ab Januar zudem die Netzentgelte, und zwar deutlich. Das sind die Entgelte, die die Stadtwerke Weimar an Netzbetreiber für die Durchleitung von Strom und Gas zahlen.

Die Großhandelspreise unterliegen aktuell großen Schwankungen. Auch wenn die Börsenpreise derzeit sinken, so sind diese noch immer auf einem sehr hohen Niveau.

Durch unsere langfristige Beschaffungsstrategie wirken sich Preisänderungen erst zeitverzögert auf den Endkundenpreis aus. Das gilt für Senkungen genauso wie für Erhöhungen der Großhandelspreise. Wir kaufen Energie in Tranchen und für mehrere Jahre im Voraus ein. Dies schützt unsere Kunden vor kurzfristigen Preissprüngen, da diese besser abgefedert werden können. Auch in der derzeitigen Hochpreisphase profitieren unsere Kunden von dieser Einkaufspolitik. Unsere Preise für Strom und Erdgas liegen deutlich unter dem aktuellen Preisniveau am Markt. 

Wir kommunizieren die Preisanpassung transparent und so wie es der Gesetzgeber vorsieht: Neben der Veröffentlichung in der Tageszeitung und der Pressemeldung an die lokalen Medien erhalten unsere Kunden eine schriftliche Information.

Sie können zum 31. Dezember 2022 Ihre Zählerstände ablesen und uns einfach per Post, über unser Zählerstandsformular oder über unser Online-Portal mitteilen. Notwendig ist das allerdings nicht. Denn wir grenzen Ihren Verbrauch automatisch ab dem 1. Januar 2023 und zu den neuen Preisen für Sie ab.

Wir prüfen jeden Einzelfall sehr sorgfältig, bevor wir Maßnahmen wie eine Energiesperre ergreifen. „Einfach abgeschaltet“ wird niemand! Wir halten sämtliche gesetzlich vorgeschriebene Fristen und Vorschriften ein und prüfen immer auch die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme. Sieht ein Kunde die Gefahr, dass er die Abschlagszahlungen zukünftig nicht mehr zahlen kann, muss er sich immer mit uns in Verbindung setzen, damit wir gemeinsam nach einer Lösung suchen können und eine Energiesperrung verhindern. Mehr Informationen sowie hilfreiche Partner finden Sie hier.

In Weimar ist die Versorgungssicherheit mit Gas aktuell gewährleistet. Für den Ernstfall treffen die Stadtwerke Weimar mit dem zuständigen Netzbetreiber momentan Vorbereitungen für konkrete Ablauf- und Maßnahmenpläne. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

Strompreise

Um wie viel genau sich der Preis in Ihrem Tarif verändert, können Sie in unserem Preisanpassungsschreiben nachlesen, das alle betroffenen Kundinnen und Kunden erhalten.

Eine Orientierung bieten unsere Beispielrechnungen:
Ein Weimarer Haushalt, mit einem Stromverbrauch von jährlich 2.500 Kilowattstunden (kWh) zahlt ab dem 1. Januar 2023, im Produkt WeimarStrom ca. 16,98 Euro brutto mehr im Monat.

Ein Weimarer Haushalt in der Grundversorgung mit einem Stromverbrauch von jährlich 2.500 kWh hat ab dem 1. Januar 2023 Mehrkosten von ca. 89,25 Euro brutto pro Monat.

Bitte beachten Sie:
Die geplante Strompreisbremse ist in den neuen Preisen noch nicht berücksichtigt. Sobald diese konkretisiert und gesetzlich geregelt ist, geben wir sie schnellstmöglich und in vollem Umfang an Sie weiter.

Die Höhe Ihres Abschlags ändert sich vorerst nicht. Wir passen Ihren Abschlag erst mit Ihrer nächsten Jahresrechnung an. Diese wird Ihnen voraussichtlich im Februar 2023 zugestellt.

Die Bundesregierung plant eine Strompreisbremse, welche vom 1. Januar 2023 bis April 2024 gelten soll. Kundinnen und Kunden erhalten dabei ein Grundkontingent von 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs für einen Brutto-Preis von 40 Cent je Kilowattstunde. Wer mehr als dieses Grundkontingent verbraucht, zahlt dann den mit dem Energieversorger vertraglich vereinbarten Preis.

Bitte beachten Sie:
Die geplante Strompreisbremse ist in den neuen Preisen noch nicht berücksichtigt. Wenn die Entlastungsmaßnahmen beschlossen sind und die Umsetzungsschritte feststehen, informieren wir Sie auf dieser Seite.

Der Strompreis setzt sich aus drei Blöcken zusammen:

1) Regulierte Netzentgelte, inklusive Messung und Messstellenbetrieb:
Für die Nutzung der Stromnetze zahlen wir Netznutzungsentgelte an den Netzbetreiber, die wir wie alle Versorger an unsere Kunden weiterberechnen. Die Netzentgelte machen 25 Prozent des Strompreises aus.

2) Steuern, gesetzliche Abgaben und Umlagen:
Steuern, gesetzliche Abgaben und Umlagen schlagen mit 51 Prozent zu Buche und sind der größte Bestandteil des Strompreises für Haushaltskunden. Zu ihnen gehören die KWKG-Umlage, Offshore-Netzumlage, die Umlage für abschaltbare Lasten, Konzessionsabgabe, die Stromsteuer und Mehrwertsteuer.

3) Kosten für Strombeschaffung, Vertrieb, Service und Dienstleistungen:
Dieser Preisbestandteil, den wir als Energieunternehmen gestalten, hat einen Anteil von 24 Prozent.

Mehr Informationen zu den Strompreisbestandteilen finden Sie im Internet in der BDEW-Strompreisanalyse.

Gaspreise

Um wie viel genau sich der Preis in Ihrem Tarif verändert, können Sie in unserem Preisanpassungsschreiben nachlesen, das alle betroffenen Kundinnen und Kunden erhalten.

Eine Orientierung bieten unsere Beispielrechnungen:

Ein Weimarer Haushalt mit einem Gasverbrauch von jährlich 20.000 kWh zahlt ab dem 1. Januar 2023 im Tarif WeimarGas ca. 52 Euro brutto mehr im Monat.

Ein Weimarer Haushalt mit einem Gasverbrauch von jährlich 20.000 kWh in der Grundversorgung hat ab 1. Januar 2023 Mehrkosten von ca. 186 Euro brutto pro Monat.

Bitte beachten Sie
Die neuen Bruttopreise haben wir bereits mit der gesenkten Mehrwertsteuer von 7 Prozent berechnet. Die geplante Gaspreisbremse ist dagegen in den neuen Preisen noch nicht berücksichtigt. Sobald diese konkretisiert und gesetzlich geregelt sind, geben wir sie schnellstmöglich und in vollem Umfang an Sie weiter.

 

Die Höhe Ihres Abschlags ändert sich vorerst nicht. Wir passen Ihren Abschlag erst mit Ihrer nächsten Jahresrechnung an. Diese wird Ihnen voraussichtlich im Februar 2023 zugestellt.

Ja, die neuen Bruttopreise haben wir bereits mit der gesenkten Mehrwertsteuer von 7 Prozent berechnet.

Ja, die Stadtwerke Weimar setzen die beschlossene Entlastung vollständig um, sodass unsere Kundinnen und Kunden im Dezember 2022 keinen Abschlag für Gas bzw. Fernwärme zahlen müssen. Diese Soforthilfe dient dazu, die Zeit bis zur Einführung der Gaspreisbremse am 1. März 2023 zu überbrücken. Mehr Informationen zur Soforthilfe finden Sie hier.

Die Bundesregierung plant eine Gaspreisbremse, welche vom 1. März 2023 bis April 2024 gelten soll. Kundinnen und Kunden erhalten dabei ein Grundkontingent von 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs für einen Brutto-Preis von 12 Cent je Kilowattstunde. Wer mehr als dieses Grundkontingent verbraucht, zahlt dann den mit dem Energieversorger vertraglich vereinbarten Preis.

Bitte beachten Sie:
Die geplante Gaspreisbremse ist in den neuen Preisen noch nicht berücksichtigt. Wenn die Entlastungsmaßnahmen beschlossen sind und die Umsetzungsschritte feststehen, informieren wir Sie auf dieser Seite.

Der Gaspreis setzt sich aus drei Blöcken zusammen:

1) Steuern und Abgaben, inklusive CO2-Preis:
Steuern, Abgaben und die CO2-Preise sind vom Staat festgelegte Preisbestandteile. Sie haben bei Einfamilienhäusern einen Anteil von 33 Prozent und bei Mehrfamilienhäusern einen Anteil von 23 Prozent am Gaspreis für Haushaltskunden.

2) Regulierte Netzentgelte, inklusive Messung und Messstellenbetrieb:
Für die Nutzung der Erdgasnetze zahlen wir sogenannte Netznutzungsentgelte an den Netzbetreiber, die wir an unsere Kunden weiterberechnen. Die Netzentgelte machen bei Einfamilienhäusern 26 Prozent und bei Mehrfamilienhäusern 11 Prozent des Erdgaspreises für Haushaltskunden aus. Neben den Netzentgelten fallen Entgelte für Messung und den Messstellenbetrieb an.

3) Beschaffung und Vertrieb:
Dieser Preisbestandteil enthält Kosten für die Energiebeschaffung am Markt, welche sich in den letzten Monaten drastisch erhöht haben sowie die Aufwendungen für alle Servicedienstleistungen im Vertrieb. Das entspricht einem Anteil von 66 Prozent am Gaspreis für Haushaltskunden.

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Informationen zur Soforthilfe für Erdgas und Wärme im Dezember 2022

Die aktuelle Gaspreiskrise führt zu großen finanziellen Belastungen für Gas- und Wärmekunden. Um Haushalte und kleinere Gewerbekunden kurzfristig zu entlasten, hat sich die Bundesregierung für eine einfache und pragmatische Lösung entschieden: Gaskundinnen und Gaskunden erhalten im Monat Dezember 2022 eine staatliche Soforthilfe, die sich an den monatlichen Abschlägen orientiert.

Fragen und Antworten zur Soforthilfe

Haushaltskunden und kleinere Geschäftskunden
Die Soforthilfe vom Bund erhalten alle Erdgas- und Fernwärmekunden sowie Unternehmen, die über sogenannte Standardlastprofile (SLP) abgerechnet werden. Dies sind meist Haushaltskunden und viele kleinere und mittlere Gewerbebetriebe. Die Soforthilfe muss in diesen Fällen nicht beantragt werden.

Großkunden Gas
Unternehmen mit einem Jahresverbrauch bis zu 1.5 Mio. kWh, die über eine registrierende Leistungsmessung (RLM) verfügen, erhalten ebenfalls die Soforthilfe. Im Gegensatz zu Haushaltskunden und Unternehmen mit Standardlastprofilen muss die Berechtigung auf Soforthilfe von Unternehmen mit Leistungsmessung jedoch bei den Stadtwerken bis spätestens 31.12.2022 geltend gemacht werden. 

Soziale Einrichtungen (z.B. Pflege-, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, sowie Kindertagestätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, bestimmte Einrichtungen des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereichs, Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder Leistungsanbieter oder Leistungserbringer der Eingliederungshilfe) und Letztverbraucher, die Gas im Kontext der Vermietung von Wohnraum oder als Wohnungseigentümergesellschaft beziehen, erhalten ebenfalls die Soforthilfe, auch wenn der Jahresverbrauch z.B. der Immobilie größer als 1,5 Mio. kWh ist.

Großkunden Wärme
Bei Wärme-Kunden gelten Regelungen analog zu denen für Erdgas-Großkunden. Anspruch auf die Dezember-Soforthilfe haben alle Wärmekunden, außer diejenigen, deren Jahresverbrauch je Entnahmestelle 1,5 Millionen Kilowattstunden übersteigt. Ebenfalls keinen Anspruch haben zugelassene Krankenhäuser. Darüber hinaus besteht ein Anspruch, unabhängig des Jahresverbrauchs, bei Sozialen Einrichtungen (z.B. Pflege-, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, sowie Kindertagestätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, bestimmte Einrichtungen des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereichs, Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder Leistungsanbieter oder Leistungserbringer der Eingliederungshilfe) und Letztverbrauchern, die Wärme zur Vermietung von Wohnraum oder als Wohnungseigentümergesellschaft (WEG) beziehen. Ein Antrag auf Prüfung und Feststellung der Berechtigung ist jedoch nicht nötig.

Keinen Anspruch auf die Dezember-Soforthilfe haben:

  • Letztverbraucher / Entnahmestellen, die das Erdgas für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärmerzeugungsanlagen beziehen
  • zugelassene Krankenhäuser
  • Entnahmestellen mit einer registrierenden Leistungsmessung, die einen Jahresverbrauch von über 1.5 Mio. kWh haben.

Nein, Sie müssen uns nicht kontaktieren, um die Soforthilfe zu erhalten. Wenn Sie einen Lastschrifteinzug vereinbart haben, wird der Dezemberabschlag nicht eingezogen. Sollten Sie die Zahlungen über einen Dauerauftrag oder Barzahlung monatlich selbst vornehmen, müssen Sie die Zahlungen für Dezember nicht leisten.

Wenn Sie Mieter sind und kein direktes Vertragsverhältnis mit den Stadtwerken Weimar besitzen, erfolgt die Entlastung durch Ihren Vermieter über die nächste Heizkostenabrechnung. Vermieterinnen und Vermieter sind verpflichtet, die Mieterinnen und Mieter über die geschätzte Höhe der Gutschrift zu informieren. In der Jahresabrechnung wird dann der individuelle Betrag ausgewiesen.

Zwar erhalten Sie als Haushalts- bzw. SLP-Gewerbekunde im Dezember den Abschlag erlassen, die Höhe der eigentlichen Soforthilfe kann davon aber abweichen. Die Höhe der Soforthilfe wird individuell pro Haushalt berechnet. Dabei wird ein Zwölftel des prognostizierten Jahresverbrauchs (Stand September) mit dem Bruttoarbeitspreis (Stand 1.12.) multipliziert. Dazu wird ein Zwölftel des Bruttogrundpreises (Stand 1.12.) addiert. Die Entlastung über die Soforthilfe entspricht also eigentlich nicht dem realen Dezemberabschlag, sondern kann etwas darüber oder darunter liegen. Trotzdem müssen Sie im Dezember keinen Abschlag zahlen. Etwaige Abweichungen, werden in Ihrer Jahresrechnung berücksichtigt.

Nein. Die Soforthilfe entspricht einer im Voraus berechneten Abschlagszahlung in Höhe von 1/12 des prognostizierten Jahresverbrauches. Wenn Sie im Dezember mehr Gas verbrauchen, wird dies in der Jahresabrechnung berücksichtigt und Sie müssen den Mehrverbrauch zahlen.

Wenn Sie uns ein Lastschriftmandat erteilt haben, buchen wir den Abschlag im Dezember nicht ab. Sie müssen nichts tun.

Wenn Sie einen Dauerauftrag bei Ihrer Bank zur Zahlung Ihrer Abschläge eingerichtet haben, müssen Sie selbst aktiv werden und den Zahlungstermin für den Dezemberabschlag bei Ihrer Bank anpassen. Dabei ist darauf zu achten, dass Sie den Dauerauftrag nicht vollständig löschen, sondern nur die Dezemberzahlung aussetzen.

Wenn Sie Ihre Abschläge einzeln überweisen, müssen Sie dies im Dezember nicht tun.

Was passiert, wenn ich den Dauerauftrag nicht rechtzeitig ausgesetzt habe?

Sollten Sie die Überweisung per Dauerauftrag nicht rechtzeitig gestoppt haben, wird der Betrag in der nächsten Jahresabrechnung verrechnet. Es geht Ihnen kein Geld verloren.

Wenn Sie monatlich eine Überweisung oder eine Barzahlung für die Gasabschläge vornehmen, können Sie für den Monat Dezember darauf verzichten.

Bei der Wärme ergibt sich die Höhe der staatlichen Entlastung durch den Betrag der Abschlagszahlung im September. Zuzüglich eines Aufschlages von 20 Prozent.

Bitte beachten Sie, dass trotz etwaiger Entlastungen und Preisbremsen weiterhin Kostensteigerungen auf Sie zukommen werden. In jedem Falle gilt, dass Energieeinsparungen elementar sind, um eine hohe Kostenbelastung zu vermeiden. Jede eingesparte Kilowattstunde zählt.

Weitere Informationen zu Energieeinsparungen und Möglichkeiten Kosten zu senken, finden Sie auf der Webseite unseres Kooperationspartners Stromspar-Check Weimar.

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