35 Jahre Stadtwerke Weimar: IHK würdigt kommunales Engagement

Unternehmen SWW

Zum 35-jährigen Bestehen der Stadtwerke Weimar würdigt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt das kommunale Unternehmen als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Vertreter von Stadt, IHK und Stadtwerke blicken auf die Entwicklung und auf die Rolle der Stadtwerke für Infrastruktur, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung.

Seit ihrer Gründung am 1. Oktober 1991 haben sich die Stadtwerke von einem klassischen Energieversorger zu einem breit aufgestellten kommunalen Unternehmen entwickelt. Rund 35.000 Privat- und Geschäftskunden beziehen Strom, Gas und Fernwärme von dem regionalen Energieversorger. Gleichzeitig beschäftigen sich die Stadtwerke heute mit Themen wie Photovoltaik, Wärmepumpen, Elektromobilität und der Weiterentwicklung der Fernwärmeversorgung. Mehr als 70 öffentliche Ladepunkte für Elektromobilität betreibt das Unternehmen inzwischen in Weimar. Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt der regionale Energieversorger, knapp die Hälfte davon sind Frauen. Als Ausbildungsbetrieb bilden die Stadtwerke ihren eigenen Fachkräftenachwuchs aus.

„Die Stadtwerke sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Stadt. Sie sichern eine grundlegende Infrastruktur und sind zugleich eng mit dem Leben in Weimar verbunden. Dass sie sich über ihre eigentliche Versorgungsaufgabe hinaus für die Stadt einsetzen, macht sie zu einem starken Partner für Weimar“, erklärt Oberbürgermeister Peter Kleine. 

Für die regionale Wirtschaft sind die Stadtwerke zugleich ein verlässlicher Partner. Steuern, Abgaben und Gewinne fließen zu einem großen Teil zurück in die Stadt und die Region. Bei Investitionen und Aufträgen arbeiten die Stadtwerke bevorzugt mit Unternehmen aus Weimar und Umgebung zusammen.

„Eine funktionierende Energieversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für einen starken Wirtschaftsstandort. Die Stadtwerke schaffen dafür die Grundlage und setzen mit ihren Investitionen zugleich wirtschaftliche Impulse in Weimar und der Region“, sagt IHK-Regionalleiter Weimar und Weimarer Land, Markus Heyn.

Geschäftsführerin Constanze Reppin sieht die besondere Stärke des Unternehmens in seiner Verbindung zur Stadt.

„Wir sind Teil dieser Stadt und übernehmen Verantwortung, auch dort, wo es nicht unmittelbar um Energie geht. Ob als Arbeitgeber, bei der Unterstützung von Vereinen oder mit Investitionen in die Zukunft: Wir wollen dazu beitragen, dass Weimar lebenswert und zukunftsfähig bleibt.“

Aktuelle Projekte unterstreichen diesen Anspruch: An der Weimarer Kläranlage entsteht ein neues Vorhaben. Künftig soll Wärme aus gereinigtem Abwasser gewonnen und einem saisonalen Wärmespeicher zugeführt werden. Zudem baut der regionale Energieversorger seine erste Solarthermieanlage in der Humboldtstraße.

(v. l.) IHK-Regionalleiter Markus Heyn, IHK-Präsidiumsmitglied Annette Projahn, Amtsleiter Wirtschaftsförderung Christian Schwartze, Stadtwerke-Geschäftsführerin Constanze Reppin und Oberbürgermeister Peter Kleine

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