WeimarStrom Öko
100 % Ökostrom für das Klima und für Weimar

Mit unserem Stromprodukt „WeimarStrom Öko“ entscheiden Sie sich für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Unser Ökostrom wird in europäischen Wasserkraftanlagen erzeugt und ist ganz ohne klimaschädliche Emissionen. So reduzieren Sie Ihre CO2-Emissionen und tun Gutes für die Umwelt.

Gutes tun mit Ökostrom – für die Umwelt und für Weimar

Die Stadtwerke Weimar haben sich dazu verpflichtet, die regenerative Energiegewinnung in Weimar zu fördern. Von jeder Kilowattstunde, die Sie zu Hause verbrauchen, fließt ein gewisser Betrag in Projekte für Umwelt und Erneuerbare Energien in Weimar. Damit fördern Sie gemeinsam mit uns den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und Umweltprojekte vor Ort, wie beispielsweise unseren StadtWerkeWald.

  • 100 % zertifizierter Ökostrom aus erneuerbaren Energien
  • Gut beraten: mit unserem ausgezeichneten Kundendienst
  • 24/7-Service: mit unserem übersichtlichen Onlineservice-Portal
  • Für Weimar: Gemeinsam Klimaschutz und regionales Engagement fördern

Ihr Tarif-Angebot für WeimarStrom Öko

Ökostrom RE

Die Abkürzung RE steht für Regionales Investment. Das Label „Ökostrom RE“ belegt, dass jede verbrauchte Kilowattstunde erneuerbar erzeugt und in das Stromnetz eingespeist wird. Das belegen die offiziellen Herkunftsnachweise des Umweltbundesamtes. Eine doppelte Vermarktung des Stroms ist dadurch ausgeschlossen. Ökostrom RE sorgt außerdem für eine klare netztechnische Verbindung zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Der regenerative Strom stammt von Betreibern, die keine Atomkraftwerke betreiben.

Wichtige Fragen und Antworten zu unserem WeimarStrom Öko

Ökostrom wird aus sogenannten erneuerbaren Energien wie z. B. Wasser-, Windkraft oder Solar-energie gewonnen. Die Anlagen verteilen sich über ganz Europa. Unser Ökostrom stammt aus Wasserkraft, eine der saubersten Energieformen, die es gibt. Wasserkraft kommt natürlich vor und ist in unseren Breitengraden gut verfügbar. Insbesondere die Alpen oder Skandinavien sind von Flüssen und Bergen durchzogen. Häufig kann man hier die natürliche Fließgeschwindigkeit eines Flusses und die natürlichen Gefälle nutzen, um Ökostrom aus Wasserkraft zu erzeugen. Im Gegensatz zu konventionellen Energieträgern wie Kohle- und Atomstrom entstehen durch die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Wasser-, Windkraft oder Solarenergie weder CO2-Emissionen noch atomarer Abfall. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist daher ein guter Beitrag zum Klimaschutz.

Der Ökostrom, der häufig durch Wasser- Windkraft oder Solarenergie erzeugt wird, wird - abgesehen vom Eigenverbrauch - in das öffentliche Stromnetz eingespeist, aus dem auch Ihr Strombedarf gedeckt wird. Aus der Steckdose kommt am Ende ein Strommix, der ein Abbild des Strommixes in Deutschland zu dem Zeitpunkt ist, wo Ihr Strom entnommen wird. Das ist dadurch bedingt, dass die Stromteilchen (Elektronen) zusammenfließen, sobald sie in das Stromnetz eingespeist werden. Vergleichen lässt sich das mit einem 100 Euro-Schein, den Sie bei Ihrer Bank in Berlin einzahlen. Heben Sie in einer anderen Stadt wieder 100 Euro ab, ist es natürlich nicht der gleiche Schein, aber es ist Ihr Geld. Die Summe stimmt. Dadurch, dass Sie Ökostrom beziehen, wird mehr regenerative Energie produziert und in das Stromnetz eingespeist, sodass auch der Strommix immer etwas grüner wird.

Nein, im Prinzip nicht und wenn, dann nur minimal. Es kann sogar gut sein, dass Sie weniger zahlen, wenn Sie sich für einen Ökostrom-Tarif entscheiden, weil Sie z. B. vorher in der Grundversorgung waren. Der Grund, warum Ökostrom trotzdem häufig etwas mehr kostet, liegt meistens an einem Förderbetrag, der genutzt wird, um weitere Erneuerbare-Energie-Anlagen zu errichten.

Nein, Ökostrom unterscheidet sich in der Leistung nicht von konventionellem Strom. Ihre technischen Geräte werden weiterhin genauso funktionieren wie gewohnt.

Unser Ökostrom stammt aus europäischen Wasserkraftanlagen, die die gesetzlich vorgesehenen Umweltstandards einhalten und mit Rücksicht auf Natur-, Umwelt und landwirtschaftliche Belange errichtet wurden.

Italien, Österreich oder Norwegen haben z. B. ideale Bedingungen für die Produktion von Wasserkraft und produzieren eine viel größere Menge als Deutschland. Indem wir den regenerativ erzeugten Strom aus ganz Europa einkaufen, können wir unsere Preise für Sie niedrig halten.

Die Kraft des Wassers wird bereits seit Jahrhunderten genutzt, um z. B. Mühlen anzutreiben. Heute wandelt man die gewonnene Energie in Generatoren zu Strom um und erzeugt so umweltfreundlich und ressourcenschonend Elektrizität. Wasserkraft zählt zu den saubersten Energieformen, da Wasser natürlich vorkommt und je nach Region sehr gut verfügbar ist. Wasserkraftwerke werden dort gebaut, wo man das natürliche Gefälle einer Region nutzen kann, also in Regionen mit Bergen und Hügeln. Aber auch die Fließgeschwindigkeit eines Flusses bringt genügend Kraft mit sich, um Elektrizität zu erzeugen und das, ohne CO₂-Emissionen oder atomaren Abfall zu erzeugen. Daher ist aus Wasser erzeugte Energie ein wichtiger und sehr sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz.

Um sicherzustellen, dass es sich auch wirklich um Ökostrom handelt, gibt es das Herkunftsnachweisregister des Umweltbundesamtes. Ein Herkunftsnachweis ist so etwas wie eine Geburtsurkunde für Strom. Darin wird vermerkt, wie und wo der Strom erzeugt wurde. Die Herkunftsnachweise werden im Umweltbundesamt nach gesetzlichen Vorgaben verwaltet und entwertet.

Wenn es Ihnen wichtig ist, vorhandene Ressourcen gut und nachhaltig zu nutzen und den Ausstoß von CO2-Emissionen zu senken, sollten Sie sich für Ökostrom entscheiden. Sobald Sie und andere Menschen zu Ökostrom wechseln, muss mehr Ökostrom produziert und in den europäischen „Stromsee“ eingespeist werden. Damit dieser nicht über die Ufer tritt, muss die Zufuhr von konventionell erzeugtem Strom gedrosselt und die Produktion zurückgefahren werden. Der „Stromsee“ enthält elektrischen Strom jeder Art, regenerativ wie konventionell erzeugten. Ihm wird so viel Strom entnommen, dass der Bedarf der Kunden gedeckt wird. Gleichzeitig muss genau diese Menge wieder eingespeist werden, um den „Wasserspiegel“ konstant und das Stromnetz stabil zu halten. Die Nachfrage bestimmt also das Angebot und Sie nehmen als Privathaushalt entscheidenden Einfluss!

Konventionell wird Strom aus Kohle, Erdgas, Erdöl und Atomenergie gewonnen. Dabei entstehen u. a. klimaschädliche CO2-Emissionen und atomarer Abfall. Darüber hinaus machen Unfälle wie in Fukushima, zunehmende Naturkatastrophen sowie Berichte über die Erderwärmung und den Klimawandel deutlich, dass ein Umdenken und Handeln notwendig sind. Auch sind Ressourcen wie Kohle endlich und erfordern allein aus diesem Grund eine Richtungsänderung der Energiepolitik. Genau das hat die Energiewende in Deutschland zum Ziel: Fossile Energieträger sollen durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Damit einhergehen soll eine Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase wie CO2. Die Energiewende soll Deutschland zu einer der energieeffizientesten und umweltschonendsten Volkswirtschaften der Welt machen.

Was kann ich als Privatperson sonst noch tun?

Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Handeln nicht nur Konsequenzen für Sie, sondern auch für das Klima, die Umwelt, Ihre Mitmenschen und für unsere Zukunft hat. Hinterfragen Sie Ihren Konsum. Vermeiden Sie es, Plastiktüten und Einwegbecher zu verwenden, lassen Sie das Auto stehen und nehmen Sie das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr, kaufen Sie regional und second hand. Durchforsten Sie Ihren Energiebedarf nach Einsparpotenzialen – diese können auch durch eine Änderung Ihres Verhaltens entstehen, indem Sie z. B. richtig lüften und heizen, Ihre Herdplatten und Töpfe sauber halten sowie Rollläden und Vorhänge benutzen. Es ist wichtig, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu entwickeln und zu erkennen, dass es häufig schon Kleinigkeiten sind, die einen Unterschied machen.

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