Keine Angst vor der Reichweite: Erfahrungsbericht eines Weimarer E-Mobilisten
Dank der guten Ladeinfrastruktur gibt es immer weniger Gründe, nicht auf E-Mobilität umzusteigen, findet Stadtwerke-Kunde Martin Feustel. Die Ladekarte der Stadtwerke Weimar ist dabei ein wichtiger Baustein.
Martin Feustel steht an der neuen E-Ladesäule am Graben in Weimar. Die Stadtwerke haben das regionale Angebot an Lademöglichkeiten noch weiter ausgebaut, der Graben gehört auch dazu. Mit geübten Handgriffen schließt Martin Feustel das Fahrzeug an und nimmt sich dann Zeit, um über E-Mobilität zu reden. Hier ist er mittlerweile Selfmade-Fachmann. Bereits vor sechs Jahren hat er den Schritt zu einem vollelektrischen Auto vollzogen. Die Anfangsschwierigkeiten, wie etwa die Suche nach einer Ladestation, kennt er aus eigener Erfahrung – und ist daher umso überzeugender, wenn er dem E-Auto ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. „Ich bereue diesen Schritt keine Sekunde.“ Von Freunden und Bekannten sei er anfangs für seine Entscheidung belächelt worden. Angesichts des ständigen technischen Fortschritts und des Ausbaus der Ladeinfrastruktur ändere sich das aber: Während früher bei Fragen vor allem die Skepsis vorherrschte, interessierten sich inzwischen immer mehr Menschen für einen Umstieg. „Mir war bereits lange klar, dass wir von den fossilen Energieträgern loskommen müssen“, erinnert er sich an den Grund für seine damalige Entscheidung. „Wenn es eine neue Technologie gibt, muss es aber auch Leute geben, die damit anfangen. Deshalb habe ich das einfach gemacht.“
Für das tägliche Pendeln oder Urlaubsfahrten
Er nutzt sein Auto vor allem für Fahrten zwischen seinem Wohnort Weimar und seinem Arbeitsplatz in Erfurt. Doch auch für Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands und ins benachbarte Ausland sei der Wagen ohne Einschränkungen geeignet. Anfängliche Sorgen wie die Angst vor der Reichweite hätten sich mit der Erfahrung schnell gelegt: „Heute kann ich ziemlich gut einschätzen, wie weit ich mit welchem Ladestand komme.“ Dank einer Wallbox kann er zu Hause unkompliziert laden. Auch unterwegs gebe es genügend Ladesäulen.
Ladekarte der Stadtwerke Weimar überzeugt in der Praxis
Wichtig für ihn: Die Ladekarte der Stadtwerke Weimar. Diese könne nicht nur an vielen Ladesäulen in ganz Europa genutzt werden, sondern sorge auch für einen deutlich günstigeren Stromtarif als manch anderer Anbieter. „Ich nutze die Ladekarte der Stadtwerke Weimar, wo immer es geht“, fasst Martin Feustel zusammen. Oft funktioniere sie sogar an Orten, die er gar nicht vermutet hätte. „Das ist ein sehr hilfreiches und attraktives Angebot.“ Mittlerweile sei er von den Vorteilen der Elektromobilität vollauf überzeugt. Allein das Fahrgefühl sei deutlich angenehmer, viel ruhiger und entspannter. „Ein Verbrenner kommt für mich nicht mehr infrage.“ Selbst sehr kalte Temperaturen wie im Januar dieses Jahres, als das Thermometer weit unter den Gefrierpunkt gefallen ist, bereiteten ihm keine größeren Sorgen. Viele Berichte über immense Reichweiteneinbußen bei Kälte seien übertrieben, so sagt er. Man müsse sich je nach Wetterlage einfach anpassen. Die heutigen Fahrzeuge können auch tiefe Temperaturen ausgleichen, indem Akku und Innenraum vorgeheizt werden. Ein weiterer Vorteil: Das Eiskratzen entfällt und man steigt in einen warmen Wagen.
Gut ausgebautes Ladenetz
Etwa 70 Ladepunkte haben die Stadtwerke mittlerweile in Weimar eingerichtet, erklärt Nico Brück, E-Mobilitätsexperte der Stadtwerke. Die beiden Säulen am Graben bieten vier Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 kW. Positiv mache sich auch die Nähe zur Innenstadt bemerkbar: „Viele Menschen laden hier ihr Auto und verbinden das mit einem Abstecher in die Innenstadt.“ So sei es wenig verwunderlich, dass die erst Ende 2025 in Betrieb genommenen Ladesäulen sehr gut ausgelastet seien. Aufgrund der vergünstigten Konditionen nutzen auch Inhaber der Stadtwerke-Ladekarte das Angebot sehr aktiv.
Der Artikel stammt aus dem neuen Kundenmagazin der Stadtwerke Weimar. Hier können Sie die gesamte Ausgabe online lesen.

