Den Ernstfall simuliert - Rettungsübung auf dem Gelände der Stadtwerke Weimar

Unternehmen SWW

Auf dem Gelände der Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH erlebte ein Dummy gestern einiges. Die Wachabteilung der Feuerwehr sowie Weimarer Notärzte probten hier die Rettung von Passagieren. Dafür stellte die Stadtwirtschaft einen ausrangierten Gelenkbus zur Verfügung.

Fensterscheiben gingen zu Bruch, Sitze wurden aus ihrer Verankerung geschnitten und ein Trennschleifer sägte sich in die Außenhaut des ausgedienten Linienbusses. Angeregt hat die Rettungsübung Dr. Jens Reichel, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes für die Stadt Weimar. Bereits vor zwei Jahren bestand die Möglichkeit eine solche Übung an einem Bus der Stadtwirtschaft durchzuführen, da dieser aber noch in Betrieb war konnten sie diesen nicht kaputt machen. Diesmal war es anders.

Schwere Geräte sorgten für Platz um den Dummy Erste Hilfe leisten zu können. Ebenfalls simulierten sie die Befreiung eines Unfallopfers, das unter dem Bus eingeklemmt war, mit Hilfe eines Luftkissens. Für den Rettungsdienst in Weimar sind 20 bis 25 Notärzte im Einsatz. Etwa die Hälfte von ihnen stellte sich der Übung.

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