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Unsere Leistungen im Überblick

Einsparungspotential Lastganganalyse

Einsparungspotential Lastganganalyse

Nicht allein die bezogene Arbeit wirkt sich kostenseitig auf den Energiebezug aus. Um eine ausreichende Netzkapazität vorzuhalten, wird ebenfalls die bezogene Höchstleistung je Monat bzw. Jahr ermittelt. Diese schlägt sich in Form eines Netznutzungsleistungspreises auf Ihrer Energieabrechnung nieder.

Besonders viel Energie wird beispielsweise beim Starten von Maschinen, dem Anfeuern von Öfen bzw. Heizbädern oder dem Einschalten von komplexen Beleuchtungsanlagen benötigt.

Über eine Lastgangauswertung betrachten wir Ihren Energieverbrauch auf Jahres-, Wochen- oder Tagesebene. Die Leistungsspitzen werden identifiziert und Sie haben die Möglichkeit Ihre Kosten aktiv zu senken.

Onlineportal – Ihre Daten jederzeit und überall

Onlineportal – Ihre Daten jederzeit und überall

Der umfassende Service der Stadtwerke Weimar endet nicht mit den Öffnungszeiten. Nutzen Sie unser Onlineportal um Rechnungen einzusehen, Ihre Verträge und Kundendaten zu verwalten. Leistungsgemessene Kunden können jederzeit Ihre aktuellen Verbrauchsdaten einsehen. Die grafische Darstellung der Lastgangdaten unterstützt Sie im Hinblick auf ein effizientes Energiemanagement und lässt schnell Unregelmäßigkeiten oder Einsparpotentiale erkennen. Natürlich können Sie die Lastgangdaten auch als CSV-Datei exportieren.

Individuelle Netznutzungsentgelte

Individuelle Netznutzungsentgelte

Leistungsgemessene Kunden, welche mit Ihrem besonderen Verbrauchsprofil positiv auf die Gesamtauslastung des Netzes wirken, zahlen nicht die allgemeinen verbrauchsabhängigen Netznutzungsentgelte. Nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung erhalten diese Anschlussnutzer kostengünstigere Sonderkonditionen.

Was wir für Sie tun:

  • Dokumentieren und Aufbereiten des aktuellen Lastgangs
  • Prüfen des Anspruchs auf verminderte Netznutzungsentgelte
  • Antragstellung beim Netzbetreiber
  • Anzeigen der Vereinbarung eines individuellen Netzentgelts bei der Bundesnetzagentur

Alle Preisdetails im Blick

EEG-Umlage

EEG-Umlage

Regelsatz für das Kalenderjahr 2017: 6,880 ct/kWh netto

Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgeschriebene EEG-Umlage dient der Förderung von regenerativen Erzeugungsanlagen. Mit ihr werden Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie und andere Formen der erneuerbaren Energien staatlich gefördert. Anlagenbetreiber erhalten eine festgelegte Einspeisevergütung für den erzeugten Strom.

Im Kalenderjahr 2016 betrug die EEG-Umlage 6,354 ct/kWh netto.

KWK-Zuschlag nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz - KWKG 2016

KWK-Zuschlag nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz - KWKG 2016

Regelsatz für das Kalenderjahr 2017

Verbrauchsunabhängige Umlage: 0,438 ct/kWh

Letztverbraucher je Abnahmestelle für die ein Anspruch auf Begünstigung nach § 26Abs. 2 KWKG 2016 für das Kalenderjahr 2016 in Höhe von 0,04 ct/kWh bestand, zahlen für die über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strombezüge 0,08 ct/kWh.

Letztverbraucher je Abnahmestelle für die ein Anspruch auf Begünstigung nach § 26 Abs. 2 KWKG 2016 für das Kalenderjahr 2016 in Höhe von 0,03 ct/kWh bestand, zahlen für die über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strombezüge 0,06 ct/kWh. Letztverbraucher die eine "besondere Ausgleichsregelung" gemäß §§ 63 und 64 EEG 2017 in Anspruch nehmen, zahlen eine reduzierte KWK-Umlage, die durch den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber abgerechnet wird.

Sonderumlagen gemäß KWKG 2016 gelten bei Anlagen zur Verstromung von Kuppelgasen nach § 27a KWKG 2016, bei Stromspeichern nach § 27b KWKG 2016 und bei Schienenbahnen nach § 27c KWKG 2016.

Über den KWK-Zuschlag werden Anlagen gefördert, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen und somit Brennstoffe deutlich effizienter nutzen. Betreiber von KWK-Anlagen erhalten eine Förderung, um die Verbreitung der Technologie voranzutreiben.

Im Kalenderjahr 2016 betrug der Regelsatz für den KWK-Zuschlag 0,445 ct/kWh.

§ 19 StromNEV-UmlageKopplungsgesetz - KWKG 2016

§ 19 StromNEV-UmlageKopplungsgesetz - KWKG 2016

Regelsatz für das Kalenderjahr 2017:

Letztverbraucher zahlen für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle 0,388 ct/kWh.

Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt, zahlen für die über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strombezüge 0,05 ct/kWh.

Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr 4 % des Umsatzes überstiegen haben, zahlen für die über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strombezüge 0,025 ct/kWh.

Stromintensive Betriebe werden seit dem 1. Januar 2012 durch geringere Netzentgelte entlastet. Zur Finanzierung wurde die Umlage nach § 19 Stromnetzentgeltverordnung eingeführt.

Im Kalenderjahr 2016 betrug der Regelsatz für die §19 StromNEV-Umlage 0,378 ct/kWh.

Offshore-Haftungsumlage

Offshore-Haftungsumlage

Regelsatz für das Kalenderjahr 2017:

Letztverbraucher zahlen für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle -0,028 ct/kWh.

Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 1.000.000 kWh übersteigt, zahlen für die über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strombezüge 0,038 ct/kWh.

Letztverbraucher, die dem produzierenden Gewerbe zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr 4 % des Umsatzes überstiegen, zahlen für die über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strombezüge 0,025 ct/kWh.

Im Kalenderjahr 2016 betrug der Regelsatz für die Offshore-Haftungsumlage 0,04 ct/kWh.

Umlage für abschaltbare Lasten gem. § 18 AbLaV

Umlage für abschaltbare Lasten gem. § 18 AbLaV

Verbrauchsunabhängige Umlage von 0,006 ct/kWh.

Große industrielle Stromverbraucher sollen vom Netz gehen können, falls es zu einer Instabilität des Stromnetzes kommt. Die Entschädigung für diese Stabilisierung des Netzes wird durch die Umlage nach § 18 der Verordnung über abschaltbare Lasten finanziert.

Im Kalenderjahr 2016 betrug die Umlage für abschaltbare Lasten 0,0 ct/kWh.

Stromsteuer

Stromsteuer

Regelsteuersatz gültig seit 2003 von 2,05 ct/kWh

Die Stromsteuer ist eine durch das Stromsteuergesetz geregelte Steuer auf den Energieverbrauch

Energiesteuer / Erdgas

Energiesteuer / Erdgas

Der Energiesteuersatz für Erdgas beträgt 0,55 ct/kWh.

Diese Steuer ist ein Bestandteil des Energiesteuergesetzes und regelt die Besteuerung fossiler Energien zur Erzeugung von Wärme und/oder Strom.

Bilanzierungsumlage im Marktgebiet GASPOOL

Bilanzierungsumlage im Marktgebiet GASPOOL

gültig bis 01.10.2017
RLM-Umlage: 0,025 ct/kWh
SLP-Umlage: 0,075 ct/kWh

Mit der RLM-Bilanzierungsumlage wird unter anderem die Beschaffung von Regelenergie durch den Marktgebietsverantwortlichen finanziert, die erforderlich ist, um die Systemstabilität im Netz aufrechtzuerhalten.

Häufige Fragen

Registrierende Leistungsmessung (RLM)

Registrierende Leistungsmessung (RLM)

Bei Sondervertragskunden mit einem Jahresverbrauch Strom ab ca. 100.000 kWh und einer Leistung von 30 kW bzw. Gas ab ca. 500.000 kWh oder einem mittleren Bedarf von 500 kW wird die in Anspruch genommene Leistung mit Hilfe von fernausgelesenen Lastgangzählern ermittelt.

Dabei erfasst die Messeinrichtung pro Messperiode (15 Minuten bei Strom, 60 Minuten bei Gas) die tatsächlich verbrauchte Energie. Die Zeitreihe sämtlicher Einzelmessungen ergibt den Lastgang, der als individuelles Lastprofil abgebildet wird. Durch diesen Lastgang kann eine genaue Verbrauchsstruktur der Abnahmestelle ermittelt werden.

Benutzungsstunden

Benutzungsstunden

oder auch Vollbenutzungstunden genannt, sind die in Stunden ausgedrückte Benutzungsdauer, in der ein Verbraucher über das Jahr Energie aus dem elektrischen Netz entnommen hat. Sie errechnen sich indem man den Jahresenergieverbrauch durch die Jahreshöchstleistung dividiert. Die Benutzungsdauer kann bei maximal 8.760 Stunden pro Jahr liegen, die Regel sind etwa 1.500 bis 4.500 Stunden.

Jahreshöchstleistung (Leistungsspitze)

Jahreshöchstleistung (Leistungsspitze)

Die Jahreshöchstleistung ist die höchste gemessene Leistung (Strom der höchste Viertelstundenwert, Gas der höchste Stundenwert) innerhalb eines Kalenderjahres. Sie wird zur Ermittlung der Jahresbenutzungsstunden und des Entgeltes für die Netznutzung herangezogen. Das bedeutet, dass sie direkten Einfluss auf die Energiekosten nimmt.

Leistungspreis ist ein Bestandteil der Netznutzungsentgelte. Er wird von allen Netznutzern mit registrierender Leistungsmessung erhoben und dient dazu, die Kapazitätsvorhaltung durch den Netzbetreiber abzugelten. Die übliche Form des Leistungspreises ist der Jahresleistungspreis, bei dem der Leistungspreis auf die höchste in einem Jahr gemessene Leistung angewendet wird.

Spannungsebene

Spannungsebene

Jeder Kunde ist an einer Spannungsebene angeschlossen und bezieht auf dieser Ebene den Strom. RLM-Kunden können in verschiedenen Spannungsebenen versorgt werden. 

  • Niederspannung ist die unterste Spannungsebene in der elektrischen Energieversorgung, die in Haushalten und Industrie direkt genutzt werden kann.
  • Umspannung: Der Kunde wird auf der Mittelspannungsebene versorgt, besitzt aber keinen eigenen Trafo. Das Umspannen erfolgt durch eine Trafostation im Besitz des Netzbetreibers. Hierfür berechnet er eine Gebühr, die sich in den Netznutzungsentgelten widerspiegelt.
  • Mittelspannung: Der Kunde besitzt einen eigenen Trafo und bezieht den Strom aus der Mittelspannungsebene. Die kundeneigene Station transformiert den Strom von der Mittelspannung auf 400 Volt, die zum Betreiben der Maschinen benötigt werden.
Zustandszahl

Zustandszahl

Die Zustandszahl beschreibt das Verhältnis eines Gasvolumens im Normzustand zum Gasvolumen im Betriebszustand. Sie wandelt rechnerisch das vom Gaszähler unter Umgebungsbedingungen gemessene (geometrische) Gasvolumen auf einen definierten Normzustand um.

Brennwert

Brennwert

Da Erdgas ein Naturprodukt ist, unterliegt der Energieinhalt des Erdgases gewissen Schwankungen. Das Maß für den Energieinhalt ist der Brennwert in kWh/m³.

Der Abrechnungsbrennwert wird monatlich ermittelt. Die Berechnung erfolgt unter Verwendung der Angaben der Gaslieferanten zur gelieferten Gasqualität. Dabei wird die örtliche Lage der Verbrauchsstelle berücksichtigt. Der Abrechnungsbrennwert geht als mittlerer Brennwert für eine Abrechnungsspanne in die Berechnung der verbrauchten Energie ein.

Sonderkundenberater

Nicole Rothe
Franziska Hausold

Der Sicherheitsservice ist 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr erreichbar.

Notfallnummer 0800 4341-111

Bei Fragen zu Strom, Erdgas und Wärme

03643 4341-0
(Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr)

Öffnungszeiten Kundenzentrum:
Montag 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Dienstag, Donnerstag 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Mittwoch, Freitag 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
oder nach Terminvereinbarung

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