Kommunale Wärmeplanung: Öffentliche Auslegung des Berichtsentwurfs
Die Stadt Weimar hat den Entwurf der kommunalen Wärmeplanung fertiggestellt und legt ihn ab sofort öffentlich zur Stellungnahme aus. Bis zum 8. März 2026 können Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Unternehmen Rückmeldungen einreichen. Alle Unterlagen zum Planungsprozess sind online verfügbar. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und die Perspektiven der Öffentlichkeit in die finale Fassung einfließen zu lassen. Der Entwurf ist auf der Website der Stadt Weimar einsehbar.
Die kommunale Wärmeplanung wurde von einem Konsortium aus target GmbH, enercity AG und ENEKA GmbH erarbeitet. Basierend auf umfangreichen Datenanalysen enthält der Plan konkrete Empfehlungen für die zukünftige Wärmeversorgung Weimars – darunter der Ausbau von Wärmenetzen und die Nutzung von Wärmepumpen. Der fertige Wärmeplan soll die Weichen für eine unabhängige, klimafreundliche und bezahlbare Energiezukunft stellen.
Oberbürgermeister Peter Kleine betonte: „Der Umbau der Wärmeversorgung gelingt nur als gemeinschaftliche Aufgabe. Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssen Hand in Hand gehen. Die Stadt liefert mit der Wärmeplanung einen wichtigen Baustein.“
Stadtwerke Weimar als zentraler Partner bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung
Die Stadtwerke Weimar sind eng in den Prozess eingebunden. Geschäftsführerin Constanze Reppin erklärte: „Die Ergebnisse der Wärmeplanung bestätigen unsere strategischen Überlegungen. Nun geht es darum, mit Hauseigentümern die Interessenbekundungen für den Ausbau der Fernwärme zu konkretisieren.“ Details zu den Plänen der Stadtwerke und die Möglichkeit zur Interessenbekundung finden Sie auf der Webseite des regionalen Energieversorgers.
Bei der gut besuchten Veranstaltung am 12. Februar 2026 diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von target GmbH, enercity AG, Stadtwerke Weimar GmbH, Energiegenossenschaft Ilmtal, Stromspar-Check der Caritas und der Verbraucherzentrale Thüringen mit den anwesenden Interessierten über verschiedene Aspekte wie Sanierung, Heizung und erneuerbare Energien.
